Homelift 2026: Lift im Haus, Preis und Platz

Ein Homelift fährt senkrecht von Etage zu Etage, oft ohne Schacht. Lesen Sie Preise mit Quelle, Platzbedarf, Nachteile und welche Zuschüsse es dafür gibt.

Von der Redaktion von Traplifts · Aktualisiert 7. Oktober 2026 · Jede Zahl mit Quelle

Kurz gesagt
Auf dieser Seite
  1. Was ist ein Homelift?
  2. Wie viel Platz braucht ein Homelift?
  3. Was kostet ein Homelift?
  4. Was sind die Vor- und Nachteile?
  5. Muss ein Homelift geprüft werden?
  6. Welche Fragen stellen Sie dem Fachbetrieb?
  7. Wie gehen Sie Schritt für Schritt vor?
  8. Zahlt die Pflegekasse einen Homelift?
  9. Wo finden Sie ruhig Hilfe?

Ein Homelift ist ein kleiner Aufzug für ein Wohnhaus. Er fährt senkrecht von einer Etage zur nächsten. Ohne Schacht kostet er laut Aroundhome 20.000 € – 25.000 € Quelle, 7. Okt. 2026 für eine Etage.

Ein Homelift ist teurer als ein Treppenlift. Dafür lässt er die Treppe frei, und auch ein Rollstuhl passt oft hinein.

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Für wen suchen Sie einen Treppenlift?

Dann passen wir Fragen und Empfehlung daran an.

Für diese Berechnung fragen wir weder Name, Adresse noch Telefonnummer.

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Was ist ein Homelift?

Ein Homelift ist ein Aufzug für Privathäuser. Er braucht meist keine tiefe Grube und keinen Maschinenraum. Viele Modelle stehen in einem eigenen Glas- oder Metallgehäuse.

Man nennt ihn auch Senkrechtlift, Hauslift oder Plattformlift ohne Schacht. Bei HIRO heißen die Modelle zum Beispiel C4, 420, A4 und 820. Lifta nennt Midi und Maxi.

Wie viel Platz braucht ein Homelift?

Etwa so viel wie ein großer Schrank, je nach Modell. Für einen Rollstuhl braucht die Kabine mehr Fläche.

Der Lift fährt durch eine Öffnung in der Decke. Diese Öffnung muss ein Fachbetrieb planen. Oft prüft ein Statiker, ob die Decke das zulässt. Gute Stellen sind oft ein Flur, eine Ecke im Wohnzimmer oder ein Abstellraum.

Mehr zum Vergleich mit dem Treppenlift lesen Sie unter Treppenlift oder Homelift?

Was kostet ein Homelift?

Ein Homelift kostet deutlich mehr als ein Treppenlift. Mit Schacht wird es noch teurer.

Richtpreise mit Quelle
Was Richtpreis Quelle
Homelift ohne Schacht, eine Etage 20.000 € – 25.000 € Quelle, 7. Okt. 2026 Aroundhome
Homelift mit Schacht innen, eine Etage 25.000 € – 35.000 € Quelle, 7. Okt. 2026 Aroundhome
Homelift ab 28.500 € Quelle, 29. Okt. 2026 Lifta (Herstellerangabe)
Zum Vergleich: Treppenlift 3.500 € – 15.000 € Quelle, 28. Okt. 2026 Verbraucherzentrale

Dazu kommen Bauarbeiten wie die Deckenöffnung, Strom und Wartung. Mehr unter Was kostet ein Homelift?

Was sind die Vor- und Nachteile?

Der größte Vorteil: Die Treppe bleibt frei. Der größte Nachteil: der Preis und die Bauarbeiten.

  • Vorteil: Auch mit Rollator oder Rollstuhl nutzbar, je nach Kabine.
  • Vorteil: Einkäufe und Wäsche fahren mit.
  • Nachteil: Bauarbeiten an der Decke, Staub und Lärm.
  • Nachteil: Prüfung und Wartung kosten jedes Jahr Geld.
  • Nachteil: Bei einem Umzug bleibt der Lift meist im Haus.

Muss ein Homelift geprüft werden?

Das hängt davon ab, wie der Lift genutzt wird. Für Deutschland gilt: rein privat: keine wiederkehrende ZÜS-Prüfung; bei Vermietung oder Beschäftigten ja (Quellen nicht einheitlich) Quelle, 7. Okt. 2026.

Fragen Sie den Fachbetrieb schriftlich, welche Prüfungen für Ihren Lift nötig sind. Regelmäßige Wartung ist in jedem Fall sinnvoll. Ab 20. Januar 2027 Quelle, 7. Okt. 2026 gilt außerdem die neue EU-Maschinenverordnung für neue Geräte.

Welche Fragen stellen Sie dem Fachbetrieb?

  1. Wo genau kann der Lift stehen, und was muss an der Decke geändert werden?
  2. Braucht es einen Statiker, und wer bezahlt ihn?
  3. Wie groß ist die Kabine innen? Passt mein Rollator oder Rollstuhl?
  4. Was kostet der Lift mit Bauarbeiten, Strom und Steuer?
  5. Welche Prüfungen und welche Wartung sind nötig, und was kosten sie pro Jahr?
  6. Wie lange dauern Lieferung und Einbau?

Mehr Fragen finden Sie in der Checkliste für den Beratungstermin. Einen Überblick über alle Arten gibt Treppenlift-Arten.

Wie gehen Sie Schritt für Schritt vor?

Gehen Sie ruhig und in dieser Reihenfolge vor. So vermeiden Sie teure Fehler.

  1. Bedarf klären: Sprechen Sie mit einer Ergotherapeutin, einer Wohnberatung oder dem Pflegestützpunkt. Passt ein Homelift wirklich zu Ihnen?
  2. Platz und Bau prüfen: Ein Fachbetrieb schaut sich die Stelle an. Bei Bedarf prüft ein Statiker oder Architekt.
  3. Zuschuss beantragen: Pflegekasse und KfW vor dem Vertrag. Danach ist es oft zu spät.
  4. Zwei bis drei Angebote holen: Immer schriftlich, mit Montage, Bauarbeiten, Steuer, Wartung und Lieferzeit.
  5. In Ruhe vergleichen: Unterschreiben Sie nicht beim ersten Besuch. Nutzen Sie die Anleitung zum Angebot prüfen.

Unterschreiben Sie zu Hause, haben Sie ein Widerrufsrecht. Mehr unter Widerruf nach dem Hausbesuch.

Zahlt die Pflegekasse einen Homelift?

Ja, die Pflegekasse kann einen Homelift als wohnumfeldverbessernde Maßnahme bezuschussen, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Es gibt bis zu 4.180 € Quelle, 6. Okt. 2026 pro Person, im Haushalt mit mehreren Pflegebedürftigen bis zu 16.720 € Quelle, 6. Okt. 2026.

Bei einem teuren Lift deckt das nur einen Teil. Für den Rest gibt es den KfW-Kredit 159 mit bis zu 50.000 € Quelle, 6. Okt. 2026 pro Wohneinheit. Für den KfW-Zuschuss 455-B gilt: Antragsstopp seit 31.07.2026 (Mittel 2026 ausgeschöpft) Quelle, 6. Okt. 2026. Alle Wege lesen Sie unter Zuschuss für Homelift, Plattformlift und Hublift.

Unsicher, welche Lift-Art zu Ihnen passt? Der Treppenlift-Rechner hilft mit ein paar Fragen.

Wo finden Sie ruhig Hilfe?

Sie müssen das nicht allein herausfinden. Schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Ein Mensch aus der Redaktion antwortet per E-Mail, innerhalb eines Werktags.

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Möchten Sie Preise von Fachbetrieben nebeneinander sehen? Das geht über Angebote vergleichen. Ein Fachbetrieb meldet sich nur, wenn Sie das selbst anfordern. Traplifts ruft Sie nie an.

Häufige Fragen

Was kostet ein Homelift?

Ohne Schacht für eine Etage laut Aroundhome 20.000 € – 25.000 € Quelle, 7. Okt. 2026. Mit Schacht 25.000 € – 35.000 € Quelle, 7. Okt. 2026.

Braucht ein Homelift einen Schacht?

Nicht immer. Viele Modelle stehen in einem eigenen Gehäuse und fahren durch eine Öffnung in der Decke.

Passt ein Rollstuhl in einen Homelift?

Bei vielen Modellen ja, wenn die Kabine groß genug ist. Fragen Sie nach den Innenmaßen.

Muss ein Homelift geprüft werden?

Das hängt von der Nutzung ab: rein privat: keine wiederkehrende ZÜS-Prüfung; bei Vermietung oder Beschäftigten ja (Quellen nicht einheitlich) Quelle, 7. Okt. 2026.

Zahlt die Pflegekasse?

Ja, mit Pflegegrad bis 4.180 € Quelle, 6. Okt. 2026 pro Person. Den Rest kann ein KfW-Kredit decken.

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Quellen

Von der Redaktion von Traplifts · Quellen geprüft am 7. Oktober 2026 · Zuletzt aktualisiert 7. Oktober 2026

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